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Charakter und Wesen der Chihuahuas

Das Chihuahua Wesen ist geprägt durch Temperament, Lebhaftigkeit und Aufmerksamkeit.

Die Hunderasse zeigt sehr viel Mut, selbst gegenüber weitaus größeren Hunden.

Der Chihuahua Charakter besticht ebenfalls durch die starke Bindung auf seine Bezugsperson. Doch er ist nicht nur anhänglich, sondern auch intelligent, neugierig und aufmerksam.

 

Für wen eignet sich der Chihuahua?

Der Chihuahua eignet sich für Jung und Alt gleichermaßen. Er wird es lieben, der Mittelpunkt einer Familie zu sein, aber er wird ebenso bei Singles glücklich werden. Hauptsache, seine Besitzer lassen ihn überall mit von der Partie sein und schenken ihm viel Aufmerksamkeit.

Wer einen lernfähigen und sehr verspielten Hund möchte, liegt beim Chihuahua goldrichtig. Nicht zu unterschätzen sind sein Aktivitätsgrad und seine Lebhaftigkeit. Der Chihuahua sollte nur in einer Menschenmenge oder zu seinem eigenen Schutz auf dem Arm oder in einer Tasche herumgetragen werden. Ansonsten steht die kleinste Rasse der Welt ihren großen Artgenossen nämlich in nichts nach. Der Chihuahua möchte laufen und sich bewegen!

Modeaccessoire? Nein Danke! Wer den kleinen Hund nur als Deko haben möchte, sollte sich lieber ein Stofftier anschaffen. Ein Chi ist mutig wie ein Großer und neigt oft dazu, seine Familie oder Bezugsperson zu beschützen. Außerdem lernt er schnell und begeistert Tricks und Kunststücke. Er eignet sich sogar für viele Sparten des Hundesports.

Anfänger finden im Chihuahua einen tollen Begleiter. Die Rasse gilt nämlich als anfängergeeignet, was natürlich nicht heißt, dass sich ein Rassevertreter von allein erzieht. Wer noch keine Erfahrung mit Hunden hat, sollte mit seinem Chihuahua auf jeden Fall eine Hundeschule besuchen.

Ein Garten wäre natürlich toll, aufgrund ihrer kompakten Größe fühlt sich die Rasse jedoch auch in einer Etagenwohnung wohl. Es spielt keine so große Rolle, ob ein Fahrstuhl vorhanden ist oder nicht, sofern die Besitzer in der Lage sind, den zarten Vierbeiner die Treppen hoch und runter zu tragen.

 

Der Chihuahua als Familienmitglied

Da Chihuahuas als Welpen sehr empfindlich und fragil sind, eignen sie sich weniger für einen Haushalt mit Kleinkindern.

In der Regel wird ein Chihuahua Kauf empfohlen, wenn die Kinder ab sechs Jahre alt sind. In diesem Alter ist ein vorsichtiger, verständnisvollerer Umgang mit den Tieren gegeben.

Chihuahua Charakter
Was macht den besonderen Charakter des Chihuahua aus?

Chihuahuas sind stark auf ihre Bezugsperson geprägt. Eventuelle Eifersucht, gegenüber anderen Tieren und Menschen, kann durch eine gute Sozialisierung und Erziehung abgeschwächt werden.

Aufgrund seines freundlichen, gutmütigen Wesens ist er als Familienhund jedoch wunderbar geeignet. Da die Hunde sehr gerne spielen, können größere Kinder sich längere Zeit mit ihnen beschäftigen.

 

Chihuahua und Kind – Was sollte ich beachten?

Kinder werden ihre helle Freude mit einem Chihuahua haben. Er spielt für sein Leben gern, lernt tolle Kunststücke und tobt gern mit seinen Zweibeinern. Doch Vorsicht: Mit maximal 3 kg ist der Chihuahua ein zarter Hund. Unfälle können schnell passieren. Beobachte Deine Kinder darum immer beim Spielen mit dem Vierbeiner. Erkläre zudem wie wichtig es ist, stets umsichtig mit dem kleinen Hund zu sein und ihn nicht hochzuheben oder grob zu sein. Er ist kein Kuscheltier oder Spielzeug. Bestenfalls sind Kinder im Haus schon etwas älter. Ab Schulalter gibt es selten Probleme.

Sind die Kinder schon etwas älter, können sie mit dem Chihuahua spazieren gehen. Bei großen und schweren Rassen ist dies oft nicht machbar und Kinder dabei schnell überfordert. Der leichte Chi lässt sich jedoch auch von großen Kindern und Jugendlichen sehr gut handhaben. Gassigänge sollten dabei immer mit einem wachsamen Auge von den Eltern begleitet werden.

Altersgerecht können natürlich auch andere Pflichten übernommen werden. Kleine Kinder können den Wassernapf füllen, den Hund vorsichtig bürsten, mit ihm spielen oder die Leine bringen.

 

Steckbrief Chihuahua

Weitere NamenChihuahueno, Chi, Schiwawa, Chis
Größe15-23 cm
Gewicht1,5-3 kg
Herkunft/UrsprungMexiko
FarbeAlle Farben in allen Schattierungen/Kombinationen erlaubt, außer Merle
FellbeschaffenheitKurzhaar (glänzend und weich, mit oder ohne Unterwolle); Langhaar (glatt oder gewellt, seidig, mit Unterwolle und Befederung)
Lebenserwartung12 – 20 Jahre
Charakter/Wesentapfer, wachsam, lebhaft, anhänglich, ruhelos
KrankheitsgefährdungPatellaluxation, Rückwärtsniesen, Mitralklappeninsuffizienz, Zahnfehlstellungen, Augenkrankheiten
FCIFCI Nr:218, Gruppe 9, Sektion 6: Chihuahueno Chihuahua FCI Standard als PDF
AktivitätsbedarfDer Chihuahua hat einen mittleren Aktivitätsbedarf
FutterbedarfDer Chihuahua hat einen geringen Futterbedarf
FellpflegeDer Chihuahua hat einen niedrigen Aufwand für Fellpflege
StadteignungDer Chihuahua ist für die Stadt sehr gut geeignet
Chihuahua Steckbrief
Im Chihuahua Steckbrief werden kurz die rassetypischen Merkmale des FCI Standards beschrieben.

Vorgeschriebener FCI Rassestandard

Die Hunderasse Chihuahua gehört gemäß dem FCI-Rassestandard Nummer 218 zur Gruppe 9, der Gesellschafts- und Begleithunde ohne Arbeitsprüfung. Innerhalb des Rassestandards bestehen genaue Vorschriften, was die Züchtung der Tiere betrifft.

Dort sind unter anderem Größe, Farbe und Körperbau der Chihuahuas geregelt:

Größe beziehungsweise Gewicht:
Bei den Hunden wird nicht die Chihuahua Größe, sondern lediglich deren Gewicht in Betracht gezogen.

Die Standards sehen ein Chihuahua Gewicht als ideal an, dass zwischen 1,5 und 3 Kilogramm beträgt.

Tiere mit einem Körpergewicht zwischen 500 Gramm und 1,5 Kilogramm werden akzeptiert, Chihuahuas mit mehr als drei Kilogramm nicht.

Farbe:
In den FCI-Rassestandards sind sämtliche möglichen Schattierungen sowie Kombinationen erlaubt.

Körperbau beziehungsweise allgemeines Erscheinungsbild:
Chihuahuas besitzen einen kompakten Körper sowie einen Schädel in Apfelform.

Die mäßig lange Rute wird von den Tieren hoch erhoben getragen. Sie ist halbkreisförmig gerundet oder gebogen. Die Spitze der Rute zeigt in Richtung der Lendengegend.

Kampf gegen haltlose Vorurteile

Chihuahua Wesen
Das Wesen des Chihuahua ist aufgeweckt und intelligent. Selbst Agility mag der Chihuahua ausgesprochen gerne.

Zu den Vorurteilen gegenüber Chihuahuas zählt beispielsweise das Image als Schoßhund.

Auch wird ihnen oft nachgesagt, dass sie verwöhnte, kläffende und nervöse Hunde sind.

Zur Bildung dieses negativen Rufes haben unter anderem diverse Prominente beigetragen, die ihre Chihuahuas mehr wie modische Accessoires, denn als Hunde behandeln.

Die Tiere bellen zwar gerne, jedoch nicht aus Nervosität, sondern weil sie Aufmerksamkeit bekommen möchten.

Mit einer konsequenten Erziehung werden die Hunde aber weder zu „Dauerkläffern“ noch zu verwöhnten Schoßtieren. Chihuahuas sind Naturhunde, die sich gerne draußen aufhalten, toben und spielen.

Der Chihuahua – ein gern gesehener Therapiehund

Chihuahuas sind sehr intelligent und einfühlsam, sodass sie sehr gut zu Therapiehunden ausgebildet werden können.

Mit ein bisschen Geduld kannst Du diesen Hunden vieles beibringen. Beschäftigt Du Dich nicht mit ihnen, werden sie oftmals unglücklich.

In Pflegeheimen, als Beispiel, sind sie als Therapiehunde gerne gesehen. Aufgrund ihrer geringen Größe empfinden die Heimbewohner normalerweise keine Angst vor ihren.

Als Therapiehunde ausgebildete Chihuahuas lassen sich gerne auf den Schoss nehmen und streicheln. So können ältere Menschen, die sich nicht zu den Tieren hinunter bücken können, Kontakt mit ihnen aufnehmen und sie streicheln.

Chihuahua als Therapiehund
Ein Chihuahua kann auch sehr gut als Therapiehund eingesetzt werden. Der Hund gibt viel Liebe und Zuneigung.

Unterschiede zwischen Hündinnen und Rüden

Bei der Hunderasse Chihuahua gibt es keine bedeutenden Wesens-Unterschiede zwischen Hündinnen und Rüden.

Es sollte jedoch bedacht werden, dass alle Tiere Individuen sind, die ihre eigenen Vorlieben, Abneigungen und Charakterzüge besitzen.

Die deutlichste Differenzierung liegt lediglich in der Läufigkeit der Hündinnen. Zum ersten Mal beginnt diese in einem Alter von etwa sechs bis zwölf Monaten.

Wenn sich der Hormonhaushalt eingespielt hat, werden die Hündinnen in der Regel zwei Mal im Jahr läufig. Hier sollte auf sogenannte „Schutzhöschen“ verzichtet werden, damit die Tiere lernen, sich selbst sauber zu halten.

Nach einigen Hitze-Perioden beherrschen sie dies sehr gut, sodass kaum mehr Flecken auf dem Boden hinterlassen werden.

 

Verändert sich meine Hündin während der Läufigkeit?

Die erste Läufigkeit verläuft oft sehr untypisch und wird von vielen Besitzern kaum oder gar nicht als solche wahrgenommen. Spätere Hitzen können das Verhalten der Hündin aber durchaus beeinflussen. Einige werden sehr anhänglich und weichen ihren Besitzern nicht mehr von der Seite. Andere Chi-Damen ziehen sich hingegen zurück und möchten ihre Ruhe haben.

Natürlich ist die Hündin empfänglicher für die Avancen eines Rüden, selbst wenn sie diese normalerweise links liegen lässt. Kam es zu keinem Deckakt, zeigen einige Rassevertreterinnen trotzdem typische Trächtigkeitsanzeichen. Sie haben Nesttrieb, bemuttern plötzlich „Ersatzwelpen“, wie etwa ein Lieblingsspielzeug, oder geben sogar Milch. Solch eine Scheinträchtigkeit ist nicht besorgniserregend. Wenn sie die Hündin aber zu sehr belasten sollte, kann ein Tierarzt zu Rate gezogen werden.

Und der Rüde?

Der Chihuahua mag ein kleiner Hund sein, aber er hat selbstverständlich die gleichen Triebe wie ein großer Vierbeiner. Befindet sich eine läufige Hündin in seiner Nachbarschaft, so werden Sie dies dem Hund oft deutlich anmerken. Einige neigen zum Jaulen oder Bellen oder verweigern gar ihr sonst so heißgeliebtes Futter. Achtung bei offener Haustür oder beim Gartenzaun! Viele nutzen eine günstige Gelegenheit und gehen stiften, um sich auf die Suche nach der Hündin zu machen.

Kann eine Kastration das Verhalten meines Chihuahuas beeinflussen?

Ja und nein. Eine Kastration ist sicherlich kein Allheilmittel. Wer seinen Rüden kastrieren lassen möchte, weil dieser einen starken Sexualtrieb hat oder Aggressionen gegenüber Geschlechtsgenossen zeigt, hat hinterher oftmals nicht das gewünschte Ergebnis. Dies gilt insbesondere für sehr spät kastrierte Hunde. Eine Hundeschule und konsequentes Training wären unter Umständen die bessere Option.

Wer seinen Chihuahua hingegen sehr früh diesem Eingriff unterzieht, unterdrückt tatsächlich gewisse Verhaltensweisen. Allerdings ist eine frühe Kastration nicht ganz unumstritten. Sexualhormone sind sehr wichtig für eine gesunde Entwicklung und ihre Abwesenheit kann obendrein zu Störungen des Sozialverhaltens führen.

Hinzu kommt die Tatsache, dass der Tierarzt diesen Eingriff nicht einfach so vornehmen darf, sondern eine Indikation vorliegen muss.

Bei der Hündin hat eine Kastration aber durchaus Vorteile, wenn diese vor oder nach der ersten Läufigkeit stattfindet:

  • Keine Läufigkeit mehr.
  • Kein unerwünschter Nachwuchs.
  • Gefahr für Gesäugetumor wird gesenkt.
  • Keine Scheinträchtigkeit.
  • Keine Eierstocktumore.
  • Gebärmuttervereiterungen werden verhindert.
  • Hormonelle Schwankungen werden unterbunden.

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Dieser Beitrag hat 24 Kommentare

  1. Ich habe meinen Chihuahua mit 2,5 Jahren im Internet entdeckt. Er war stark übergewichtig und ängstlich. Nach wenigen Tagen hatte er Grundkommandos gelernt. Es dauerte seine Zeit, bis er aus Neugierde nicht mehr plötzlich da war, besonders wenn ich abgelenkt war. Er mochte am Anfang keinen Regen und auch lieber gepflasterte Wege, weil er bereits 3 Besitzer in der Stadt hatte. Nach fast 4 Jahren ist das alles andres. Er läuft am Pferd, wir haben Agility gemacht. Macht ihm Spaß, mir nicht, wegen der vielen Gespräche mit anderen Hundebesitzerinnen, er hat 1 Jahr Auftritte mit Wolfshunden absolviert. Er ist ne Rampensau und motiviert den Rest…Seit kurzem machen wir Man trailing und das macht er wirklich gut. Bislang bin ich mir nicht sicher, ob er primär die Leberwurst sucht aber das ist egal. Hauptsache wir haben Spaß. Ich habe einen kleinen Hund mit „Abitur“ in so vielen Bereichen. Danke, das Dusty ( Candichis, Dizzy Devil) und ich uns gefunden haben. Ich habe oft Gasthunde jeglicher Größe und Dusty ist immer in der führenden Position. Ich lasse immer ihn entscheiden, ob ein Hund kommen darf oder nicht. Ich habe den besten begleit und Therapiehund. Wenn einer Fragen hat, freue ich mich riesig über Nachrichten. Dusty und Biene

    1. Hallo! Ich habe gerade einen Chihuahua-mix aus dem Tierschutz bekommen, eine 1-2 jahre alte huendin, die sehr viel kläfft und meine beiden andren Hunde zu kontrollieren versucht. Ich habe das Gefuehl dass ich einen Weg finden muss zwischen ausdruecklicher Wertschätzung und viel Liebe und aber auch sehr konsequenter Erziehung… sonst wird sie mich wahnsinnig machen mit dem ganzen gekläffe 🙂 Sie scheint extrem eifersuechtig. Tipps dazu?

    2. Mein chiwawa ist 21 Wochen alt bin in der welben Schule aber er fängt an wenn ich ihn zurecht weiße beißt er her wie bei ab trocknen schimpfen wie stelle ich das herbeißen ein glg Jenny

      1. Hallo Jennifer!

        Wenn Ihr in der Welpenschule seid, ist dies schon einmal prima. Du kannst den Trainer oder die Trainerin dort fragen, was du gegen das Zwicken bei Deinem Chihuahua machen kannst. Dafür sind die schließlich da 😉
        Alle Welpen müssen nämlich die sogenannte Beißhemmung lernen. Wenn Hunde/Welpen untereinander spielen und sich zwicken, tut das aufgrund ihrer Fellbeschaffenheit und Haut nicht so weh, wie bei uns Menschen mit wesentlich dünnerer Haut. Aber auch Welpen geben einander zu verstehen, wenn es zu wild oder fest war. Indem sie fiepen und jaulen und entweder wegrennen oder zum Gegenangriff starten. Wenn Dein Chihuahua Dich das nächste Mal beißt oder zwickt, kannst Du (auch wenn es lustig klingt) ebenfalls laut fiepen oder auch einfach „Aua“ oder Ähnliches sagen. Danach gehst Du einfach weg und ignorierst Deinen Hund für eine Weile. Dies empfindet der Welpe als Strafe. Er wird es nach einer Weile verstehen, dass er nicht so feste, oder besser noch gar nicht zwicken darf.
        Google einfach mal „Beißhemmung“ oder bitte den Trainer in der Welpenspielstunde um einen Tipp. Das wird schon! Jeder Welpe muss das lernen.

        Viel Erfolg und Spaß mit deinem Chihuahua,
        Vanessa

  2. Bei uns war es Liebe auf den ersten Blick – Milo (von mir Milu gennant) mein wunderschöner, sandfarbener langhaar chihuahua ist jetzt seit 6 Jahren an meiner Seite, wir haben ihn zu und geholt als er 9monate alt war. Er war anfangs sehr vorsichtig und extrem ängstlich hat die ersten 2 Jahre nie gebellt, eine Zeitlang dachte ich er hätte keine Stimmbänder er ist ein sehr angenehmer Zeitgenosse obwohl er jetzt sehr mutig und wirklich stolz durch die Welt tapst, er hat einen sehr ausgeprägten beschützerinstinkt was mich angeht. wenn man mir zu nahe kommt hat man ein Problem mit ihm, ich persönlich finde es sehr beruhigend, zu wissen das jemand da ist der über mich wacht und mich warnt wenn mitten in der Nacht die Wohnungstür aufgeht 🙂 seit er da ist kann ich nicht mehr alleine schlafen ich vermisse ihn wenn meine Mutter ihn mal zu ihrem Freund mitnimmt. Er ist außerdem ein sehr feiner Hund im Vergleich mit den anderen Hunden aus meinem Freundeskreis, sieht er Matsch oder eine Pfütze läuft er aussenrum, er wälzt sich nie im dreck, er ist sehr wählerisch was sein fressen angeht und nimmt nicht von alles an was ihn gegeben wird, zumindest nicht vor einer ordentlichen kuscheleinheit. Dafür kuschelt er ums verrecken gerne und ich darf ihn überall mit hinnehmen weil sich jeder sofort verliebt 🙂 hören tut er fast ausschließlich auf mich, selten auch auf meine Mutter. Dieses kleine Geschöpf ist einfach ein Geschenk.

  3. Ich habe einen 7 jährigen Chihuahua Rüden! Er ist in seinen ersten 2 Lebensjahren durch 5 Besitzer gegangen!! Sehr traurig es war ihm anzumerken das er einiges mit durchgemacht hat im der Zeit. Er kam sehr ängstlich zu uns- man könnte ihn nicht anfassen er Biss zu. Ich holte mir Tipps aus einer Hundeschule! Nun haben wir ihn schon 5 Jahre und ich liebe diese kleinen Wesen möchte ihn echt nicht missen. Er ist ein kluges und mutiges Kerlchen geworden und weiß das er all unsere Zuwendung bekommt!

    1. Hallo Christiene!

      Gab es besondere Gründe, warum das arme Kerlchen durch so viele Besitzerhände gegangen ist? Wie traurig.

      Umso schöner, dass er nun ein dauerhaftes und endgültiges Zuhause bei Ihnen gefunden hat.

      Wir wünschen noch viele weitere schöne Jahre mit Ihrem kleinen Rüden,
      Vanessa

  4. Hallo, ich selbst habe meinen kleinen Amann vor 3 Wochen bekommen. Erst in Pflege, aber als ich die Papiere sah und bemerkte dass er innerhalb von zwei Jahren 6 verschiedene Besitzer hatte, entschloss ich mich dazu ihn selbst zu behalten. Der gute wird dieses Jahr 8 Jahre alt, und hat leider kein soziales Verhalten und keine Erziehung genossen. An sich ist er top fit (trotz leichtem Übergewicht), wir gehen derzeit 3-4x täglich laufen und zwischen durch darf er bei uns im Garten sich austoben. Nur mir fällt auf, dass er doch recht viel schläft und das tief und fest. Ist dies auch normal für die rasse? Klar ruht ein Hund viele Stunden am Tag, aber er ruht ja nicht nur er schläft ja gleich komplett ein. Liebe grüße lena

    1. Hallo Lena!

      Toll, dass Amann bei Ihnen bleiben durfte und nun sein endgültiges Zuhause gefunden hat. 🙂 Großes Lob hierfür.
      6 Besitzer in 2 Jahren ist wirklich enorm. Da konnte der Rüde ja gar nicht zur Ruhe kommen und Vertrauen finden.

      Sind Sie sicher, dass Amann tatsächlich schläft? Auch wenn die Augen zu sind, kann ein Hund einfach nur dösen und bekommt dennoch reichlich aus seiner Umgebung mit. Und als Senior, der mehr Ruhe braucht, würde ich einen 8-jährigen Chihuahua nicht unbedingt einschätzen. Wenn Sie jedoch Bedenken haben, fragen Sie lieber bei einem Tierarzt nach, ob gesundheitlich alles in Ordnung ist.

      Alles Liebe für Sie und Amann,
      Vanessa

  5. Hallo!
    Wir haben unsere kleine Gipy, 5 Monate, seit einem Monat. Sie ist sehr anhänglich und liebevoll und lernt schnell Kommandos (Pfote, Sitz, warten). Wir haben aber Mühe, was das Gassi-gehen anbelangt. Sie zeigt, wenn sie aufs Töpfchen muss. Doch während unseren Spaziergängen kann sie ihr Geschäft nicht machen. Lediglich im Garten kann sie sich entleeren. Spätabends sowie nachts geht sie noch aufs Puppypad. Habt ihr einen Tipp?

    Liebe Grüsse
    Martina

    1. Hallo Martina!

      Eure Gipy kann sich vermutlich nicht auf den Spaziergängen lösen, weil einfach alles um sie herum so spannend und neu ist. Ihr habt sie ja erst seit einem Monat und die Umstellung von Welpenkiste, Mutter und Wurfgeschwistern zu einem neuen Zuhause ist enorm. Da will erst mal alles entdeckt werden und das Pipimachen wird völlig vergessen und eben später im Garten nachgeholt. Oft gibt sich dieses Verhalten von ganz allein, wenn die Hundedame größer wird. Manchmal hilft es auch, wenn ein anderer Hund mit auf die Spaziergänge kommt. Da kann sich Ihr Chihuahua einiges abschauen. 🙂

      Es könnte natürlich auch sein, dass Gipy gelernt hat, dass es toll ist, wenn sie im Garten ihr Geschäft macht. Wenn Sie dafür also stets gelobt worden ist. Sie schreiben, die Hündin zeigt an, wenn sie muss. Hier könnte es also helfen, sie in solchen Momenten nicht in den Garten zu lassen, sondern ein paar Minuten vor die Türe zu gehen. Falls Sie nachts ebenfalls anzeigt, könnten Sie die Puppypads auch weglassen und ebenfalls kurz an die frische Luft gehen. Falls Sie dies möchten.

      Viel Erfolg,
      Vanessa

  6. Hallo
    Ich habe seit zwei Jahren meine große liebe Sammy gefunden, da ich berufstätig bin gibt es immer mal Stunden die er alleine ist, das er trotzdem ganz gut meistert, zudem haben wir noch einen Kater. Es klappt alles ganz gut, dass einzige was mir ab und an Sorge macht, dass er immer mal wieder krummeln im Bauch hat und er dann plötzlich während dem Gassi gehen sitzen bleibt . Außerdem kläfft er immer beim Fernsehen, was kann man da tun???
    Liebe Grüße

    1. Hallo Anja!

      Was genau meinen Sie mit „er bleibt einfach sitzen“? Mag er dann einfach nicht weiter gehen? Macht er irgendwelche Schmerzlaute oder lässt sich vielleicht nicht anfassen?

      Fürs Bauchgrummeln kann es viele verschiedene Gründe geben:

      Beispielsweise Hunger, Magenverstimmung, Bauchschmerzen, Blähungen, Futterumstellung usw. Falls das Problem häufig auftritt und es sich nicht nur um ein einmaliges Ereignis gehandelt hat, wäre es besser, einen Tierarzt aufzusuchen.

      Wie Sie das Bellen während des Fernsehens abstellen können weiß ich leider nicht. Wann genau bellt er denn? Bei Geräuschen oder wenn er Tiere im TV sieht? Oder einfach immer? Falls Sie alleine wohnen und Sammy auf Geräusche reagiert, könnten Sie Kopfhörer tragen. Reagiert Ihr Chihuahua auf visuelle Reize, dann sollten Sie ihn womöglich in einen anderen Raum schicken oder in sein Körbchen. Ist Ihr Hund ruhig, können Sie dies mit einem Leckerli belohnen. Ein Klicker könnte hilfreich sein.

      Viel Erfolg und gute Besserung,
      Vanessa

  7. Hallo aus Stuttgart
    Wir haben auch einen Second Hand Langhaar Chi vor nun 7 Jahren im Netz entdeckt und sofort beschlossen Ihn zu nehmen die ersten Drei Tage waren etwas schwierig aber danach die große Liebe, wir sind inzwischen ein richtig gutes Team da auch der ErstHund sofort einverstanden war. Ist trotzdem sehr gut gelaufen unser Dicker (Strolch) wird dieses Jahr um Okt.13 Jahre alt und wir wünschen uns noch viele weitere Jahre mit Ihm .
    Und gerne wieder mit einem anderen Chi auch aus dem Tierschutz.da sind wir völlig offen, habe diese Entscheidung nie bereut. Und bin froh des es Ihn gibt,
    Viele liebe grüße aus Stuttgart
    Monika Strolch und Benji

    1. Hallo Monika!

      Danke, dass Sie einem Chihuahua aus dem Tierschutz eine zweite Chance gegeben haben und dies auch jederzeit wieder tun würden. Wie es sich liest, hat es sich mehr als gelohnt und Sie haben Ihre „große Liebe“ gefunden.

      Wir wünschen Ihnen auch noch viele tolle Jahre mit Ihren Vierbeinern,
      Vanessa

  8. Viel schreiben kann ich nicht zu einem orginalem Chihuhuahua!!Aber ich habe eine kleine Huendin gerettet die
    ich mit 8 Monaten aus einer schrecklichen Familie gertettet habe,sie frei gekauft!!Heute hat Manja ein tolles Leben!!
    Ich ermoegliche ihr alles was in meiner Macht steht!!Sie besteht aus einer Franzoesischen Bulldogge,Posion Jack Russel
    und Chihuahua!!Sie ist so schnell wie ein Windhund und diese Tiere sind so anhaenglich und verteidigen dich auf Schritt
    und tritt,manchmal schon zu extrem!!Sie ist ein Hund zur Therapie!!Eignen sich auch sehr gut,aber extreme gegenseitige liebe ist pflicht!!

    1. Hallo Angie!

      Klingt nach einem lustigen Mix, der Dein Leben bestimmt ordentlich aufmischt. Schön, dass Du die Hündin aus so schlechten Verhältnissen geholt und ihr ein liebevolles Zuhause geschenkt hast. Sie wird es Dir bestimmt ewig danken.

      Viele liebe Grüße,
      Vanessa

  9. Ja ihr Lieben ich hätte auch eine Frage ich habe einen Chihuahua 6 Jahre alt auch aus einer Familie mitgenommen da ich der Meinung war dass sie dich gut aufgehoben war ich bin froh dass ich sie habe und sie ist auch sehr lieb zwei Dinge die mir nicht so gut gefallen und ich nicht weiß was man da machen kann sie schläft sehr viel und geht immer unter Ihre Lieblingsdecke und das sehr oft am Tag sie spielt ganz kurz mit mir und hat dann auf einmal keine Lust mehr und und dann schon wieder unter die Decke der zweite ist mit der Esserei weder Trockenfutter noch Nassfutter schaffe ich dir zu geben sie will das einfach nicht und dann muss ich es wieder wegschmeißen was sie gerne isst Hähnchenfleisch und Rindfleisch frisch gekocht und es muss noch schön lauwarm sein ist das normal und dann schon wieder unter die Decke zweite ist mit der Freibäder Trockenfutter noch Nassfutter schaffe ich jetzt gebe sie will das einfach nicht dann muss ich wieder weg schmeißen was sie gerne ist Hähnchenfleisch und Rindfleisch frisch gekocht und es muss noch schön lauwarm sein ist das normal würde mich freuen wenn ich einen guten Rat bekommen würde danke

    1. Hallo Eberhard!

      Schön, dass Du das Chihuahua-Mädchen bei dir aufgenommen und aus schlechter Haltung herausgeholt hast.
      Was hat die Hündin denn bei der Familie zu fressen bekommen, weißt Du das? Vielleicht wurde sie gebarft (Rohfütterung)? Hast Du verschiedene Futtersorten ausprobiert? Vielleicht kannst Du ja das Hühnchenfleisch mit etwas Nass- oder Trockenfutter mischen? Und dann langsam den Anteil des gekochten Futters reduzieren?
      Warum sie unter der Decke schläft? Hmmm… Vielleicht ist sie ängstlich? Vielleicht hat sie schlechte Erfahrungen in der alten Familie gemacht? Oder sie findet es einfach kuschelig. Welchen Schlafplatz hatte sie früher? Womöglich hatte sie ein geschlossenes Körbchen und nun ein Hundebett? Vielleicht mag sie es lieber „höhlenartig“.
      Du kannst Deine Frage gerne auch in einem Chihuahua-Forum stellen:
      http://www.chihuahuaforum.de/
      http://www.chiforum.de/
      Liebe Grüße,
      Vanessa

  10. Hallo, ich habe seid 6 Wochen auch einen Chi, er heißt Fritzi, er ist 5 Monte alt. Ich habe mir den kleinen geholt, weil im ich im Oktober meinen Pauli durch ein Bootsunfall verloren habe, das tat so weh, das ich mir ziemlich schnell den Fritzi geholt habe. Er hat mir über die schwere Zeit geholfen, dafür bin ich ihm sehr dankbar. Der Züchter hat ihn zum bullern auf eine Babyunterlage gesetzt. Was er bei mir im Moment auch tut. Ich gehe mit ihm oft in den Garten, da macht er sein kleines Geschäft auch schon. In der Nacht gehe ich auch mit ihm raus, das klappt gut. Nur das große Geschäft macht er draußen nicht, wir sind draußen, gehen rein und er macht sein Geschäft auf die Unterlage, manchmal auch auf seinen Teppich und dann frisst er es. Wie kann ich ihm das angewöhnen? Er ist sehr sehr anhänglich und verschmust. Ich gewöhne ihn gerade dran, dass er 2 Stunden Mal alleine bleiben muss, sonst bin ich immer Zuhause. Wenn ich weggehe, dann schreit er ganz laut. Auf alle Fälle ist er ein sehr lebendiger Hund, nur auf Achse. Ich bin froh, das ich ihn habe.
    Freundliche Grüße
    Heidemarie Pietsch

    1. Hallo Heidemarie!

      Vermutlich ist für Fritzi alles noch sehr neu und aufregend. Da kann er durchaus mal „vergessen“ draußen sein Häufchen zu machen. 🙂 Bei Welpen und ganz jungen Hunden ist es ganz typisch, dass sie draußen nix machen und dann fällt es ihnen zu Hause plötzlich wieder ein. Da Du ein Welpenpad benutzt, könntest Du versuchen, dieses in den Garten zu legen, wenn er sowieso raus darf zum Lösen. Vielleicht hast Du Glück und er benutzt es, denn er macht darauf im Haus ja auch. Du könntest es immer and dieselbe Stelle im Garten legen und nach einiger Zeit lässt Du es dann weg. Gut möglich, dass er trotzdem weiterhin genau die Stelle für sein Geschäft aufsucht.
      Falls er seine Hinterlassenschaften danach auffrisst, solltest Du schnell sein und Häufchen samt Welpenpad rasch entsorgen. Wenn er es partout nicht lassen möchte, gibt es Besitzer, die streuen etwas scharfe Soße oder ähnliches auf den Haufen, um das „Geschmackserlebnis“ zu verleiden. Dies sollte aber der letzte Ausweg sein. Vorher könntest Du versuchen einfach laut „Pfui“ oder „Nein“ zu sagen und womöglich etwas als Erstatz anbieten. Ein Leckerli, Kausnack oder ein Spielzeug. Damit er sich gar nicht erst auf den Kot stürzt.
      Wie lange lässt Du Fritzi denn am Stück allein? Wenn er jedesmal so viel Tamtam macht, ist es vielleicht einfach noch zu lange. Starte mit nur wenigen Minuten. Und ganz wichtig: Warte, bis er sich beruhigt hat, ehe Du wieder zur Tür reingehst. Sonst denkt Dein Hund sein Jaulen und Schreien hat Dich zurückgebracht. Und er wird es immer wieder so versuchen. Mache auch keine große Willkommensszene. Ein kurzes Hallo und ein Kopfkraulen, fertig.
      Aus Deiner Nachricht lese ich heraus, dass Du viel Geduld und Liebe für Fritzi hast. Ihr bekommt diese Probleme bestimmt ganz bald in den Griff. Über ein Update, wie es klappt und wie Du es schließlich geschafft hast, würden wir uns freuen. So können auch andere Besucher unserer Seite davon profitieren.

      Schönen Start ins Wochenende,
      Vanessa

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